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Wir haben ein Vereins T-Shirt entworfen. Das Verins-T-Shirt ist im Vereinsheim für 12,50 € zu erwerben. 
Von Joachim Schmökel: Eine Parzelle im Kleingartenverein mit ca. 385 Mitgliedern und etwa 135.000 m² Gartenfläche? Das ist eine Sache, an der sich die Geister scheiden. Für den einen die erklärte Spießigkeit, für den anderen Entspannung und Erholung pur im Naherholungsgebiet! Letzteres gilt nicht nur für Kleingärtner, wie es scheint, sondern auch für die vielen Spaziergänger und Wanderer, die auf den Fördewanderwegen die Gartenanlagen durchstreifen. Gerade junge Familien mit Kleinkindern entdecken oft wieder die sichere Umgebung eines Kleingartens für sich und ihre Sprösslinge, die dann ungestört in der Sandkiste oder im Planschbecken spielen können, während die Eltern vielleicht ein Pläuschchen über den Gartenzaun mit dem Nachbarn halten. Denn Tipps für das neue Gartenmitglied geben „die Alten“ gerne weiter, das gehört eben dazu und verbindet auch ein Stückchen weit. Zum Vereinsleben gehört auch das jährliche Sommerfest, an dem Groß und Klein willkommen sind und den vielen Händen sei Dank, einen Höhepunkt im Gartenjahr darstellt. Wer Interesse hat, darf gerne im Vereinsheim im Eekbrook 5 (Do. 18-20 Uhr) nach einem Garten fragen, denn auch wenn der Verein mit 95% gut belegt ist, findet sich immer noch ein Plätzchen für den einen oder anderen Geschmack, mit mehr oder weniger hohem Abstand für die Parzelle. Die weiteren Kosten halten sich in Grenzen und sind mit etwa 7-12 € monatlich für
* Pacht (nach Parzellengröße),
* Mitgliedsbeitrag und
* dem jeweiligem Wasserverbrauch des Pächters,
ein erschwingliches Hobby, auch wenn natürlich noch die eine oder andere Pflanze dazu kommt. Doch der Kleingärtner bekommt auch etwas zurück, denn ein wenig Ackerbau sollte neben den Rabatten schon noch betrieben werden. Aber glauben Sie mir, die eigenen Kartoffeln, Bohnen, Erdbeeren, oder auch der Spargel, schmecken besonders gut. Jetzt wo alles grünt und blüht ist die Nachfrage naturgemäß hoch, was sich auch während der Bürozeiten in Form von Wartezeit bemerkbar machen kann. Aber auch weit nach 20 Uhr können noch alle zu ihrem Recht kommen, die ausreichend Geduld mitgebracht haben. Man möge es uns nachsehen. Übrigens: Kleingärtner können und dürfen selbst keine Gärten weiter geben und Abstände verlangen Das geht nur über den Vorstand. Dem aufmerksamen Leser ist sicherlich aufgefallen, dass ich noch etwas vergessen habe. Wo, bitteschön, ist denn nun die Spießigkeit? Nun, das gesuchte Wort heißt wohl: SATZUNG! Wo so viele, wenn auch gleichgesinnte, Menschen zusammen kommen, ist ohne sie ein Miteinander schwierig bis unmöglich und ist als Verein auch vorgeschrieben. Doch ob das alles nun Spießig ist oder nicht, sei dem Blickwinkel des geneigten Lesers überlassen. Den grünen Daumen wünscht Ihnen Joachim Schmökel, 1. Vorsitzender Der Kleingärtnerverein Kiel Holtenau. |